Wandanschlüsse

Bei Porenbetonmauerwerk werden Wandanschlüsse in der Regel in Stumpfstoßtechnik ausgeführt. Nachdem einzelne Wände hochgemauert wurden, lassen sich die aussteifenden Wände über den Mauerverbinder „stumpf“ anschließen.

Dort, wo die aussteifende Wand anstößt, sind Mauerverbinder zur Hälfte in den Mörtel der Lagerfuge einzulegen [11], um einen festen Verbund zu gewährleisten.

Die Ankerzahl richtet sich dabei nach den statischen Vorgaben.

 

9

Eckstein dritte Lage

10

Sauberer Eckverband

11

Mauerverbinder einlegen

12

Einlegen der Mauerwerksverbinder in die anschließende Wand

13

Einschlaganker für unterschiedliche Schichthöhen

14

Einschlagen des Ankers

15

Herunterbiegen des Einschlagankers

16

Prinzip des Einschlagankers

Praxistipp

Praxistipp:

Die Anzahl der Verbinder ist lastabhängig, jedoch empfiehlt sich bei Gebäuden mit bis zu zwei Geschossen alle 500 mm Wandhöhe ein Mauerwerksanker. Beim Ytong Jumbo Planblock empfiehlt sich ein Mauerverbinder pro Fuge.

Mauerwerksverbinder in der Lagerfuge verzahnen die einbindende Wand [12]. Bei tragenden Wänden ist der Stumpfstoß der einbindenden Wand vollflächig zu vermörteln.

Ytong Einschlaganker [13] eignen sich bestens, um Wände mit einer unterschiedlichen Schichthöhe anzuschließen.

Mit einem Hammer [14] lassen sie sich in der jeweiligen Höhe in das Ytong Mauerwerk einschlagen und werden anschließend in die Lagerfuge [15] der anzuschließenden Wand eingelegt und vollflächig vermörtelt [16].

Baubuch 2018/2019 – 5. Auflage

Downloads

Baubuch Kapitel 3 – Wandbaustoffe

Baubuch Kapitel 3.4 - Produkte und Verarbeitung Ytong Porenbeton

Verarbeitungsflyer Ytong Planblock

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