Erste Schicht im Porenbetonmauerwerk

 

Erste Schicht mit Ytong Planblock / Eck-und Laibungsstein

Eine Bodenplatte bzw. Betondecke bietet keine völlig ebene Fläche, sondern weist durch das Abziehen und Glätten grundsätzlich unterschiedliche Höhen auf. Diese Unebenheiten lassen sich ausgleichen, indem die erste Steinlage in ein Normalmörtelbett der Mörtelgruppe III bzw. M10 gesetzt wird [1].

Hierzu eignen sich einerseits unsere Ytong Eck-und Laibungssteine sowie normalen Mauerwerkssteine als auch unsere speziellen Ytong Ausgleichssteine

Die DIN EN 1996 sieht aus statischen Gründen eine bahnenförmige Querschnittsabdichtung (R 500) nach DIN EN 13969 oder eine Abdichtung mit gleichwertigem Reibungswiderstand vor. Der Eurocode nennt ausdrücklich auch mineralische  Dichtungsschlämme (MDS) als Alternative.

Die VOB Teil C benennt jedoch lediglich eine waagerechte Abdichtung mit Bitumendachdichtungsbahnen (G 200 DD) als Querschnittsabdichtung.

Praxistipp

Praxistipp:

Um Unstimmigkeiten zu vermeiden, sollten alle Abdichtungsdetails mit den Verantwortlichen festgelegt und schriftlich vereinbart werden.

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Auftragen der ersten Normalmörtelschicht auf die Bodenplatte

2

Ausrichten mit Wasserwaage und Gummihammer

Begonnen wird mit dem Setzen des ersten Ytong Eck- und Laibungssteins an der höchsten Gebäudeecke. Der erste Eckstein wird in ein Mörtelbett M10 gesetzt. Um alle Höhendifferenzen auszugleichen, helfen Wasserwaage und Gummihammer bei der waage- und fluchtrechten Ausrichtung [2].

Die Ecksteine sind besonders wichtig, da sie über die Ausrichtung und Maßhaltigkeit der gesamten Wand entscheiden.

Praxistipp

Praxistipp:

Für die Gebäudeecken und Laibungen beim Planblock bietet Ytong spezielle Eck- und Laibungssteine an [3].

Der nächste Eckstein wird ebenso wie der erste an eine Gebäudeecke gesetzt und mit einem Lasermessgerät (z. B.  Rotationslaser) auf die gleiche Höhe gebracht.

Praxistipp

Praxistipp:

Wird der Ytong Jumbo Planblock mit einer Höhe von 37,5 cm verwendet, empfehlen wir, eine Seite der Planblöcke zu schneiden, um eine saubere Sichtseite zu erhalten. Dies steigert die optische Qualität des Mauerwerks deutlich und minimiert zugleich die Nacharbeiten.

 

Alle weiteren Steine orientieren sich an einer Maurerschnur [4], die zwischen den beiden waage- und lotrechten Ecksteinen gespannt ist.

Die übrigen Steine werden schließlich zwischen die ausgerichteten Ecksteine in das frische Mörtelbett gesetzt. Eine vermörtelte  Stoßfuge [5] beim ersten Stein in der Ecke erhöht die Ausführungssicherheit und schafft einen besseren Verbund.

Ytong Eckstein 3

Ytong Eckstein

Maurerschnur spannen, an der sich die Steine orientieren ytong steine porenbeton 4

Maurerschnur spannen, an der sich die Steine orientieren

Vermörtelte Stoßfuge beim ersten Eckstein 5

Vermörtelte Stoßfuge beim ersten Eckstein

Setzen des ersten Steins an den ausgerichteten Eckstein 6

Setzen des ersten Steins an den ausgerichteten Eckstein

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Ausrichten mit Wasserwaage und Gummihammer

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Fertig vermörtelte Stoßfuge

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Sägen per Hand

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Sägen per Bandsäge

Die folgenden Steine sind knirsch aneinanderzusetzen und mit Wasserwaage und Gummihammer auszurichten [6] [7] [8].

Passstücke lassen sich leicht mit einer Handsäge [9] oder einer elektrischen Bandsäge [10] herstellen. Ein Sägewinkel für die Handsäge hat sich als besonders praktisch erwiesen. Die glatten Stoßfugen der Passsteine sind mit Ytong Dünnbettmörtel zu vermörteln.

Baubuch 2018/2019 – 5. Auflage

Downloads

Baubuch Kapitel 3 – Wandbaustoffe

Baubuch Kapitel 3.4 - Produkte und Verarbeitung Ytong Porenbeton

Verarbeitungsflyer Ytong Planblock

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