Verfugung

Gemäß der Regelausführung der VOB-C werden Silka Verblender frisch in frisch verarbeitet, also mit dem gleichen Normalmörtel aufgemauert und verfugt (Fugenglattstrich). Herausquellender Mörtel muss abgestrichen und auf die Lagerfuge gegeben werden. Nach dem Ansteifen des Mörtels lassen sich die Fugen am einfachsten mit einem Schlauchstück andrücken und verdichten 5 6.

Möglich ist auch eine nachträgliche Verfugung (nach DIN EN 1996-2/NA), zum Beispiel für farbliche Akzente. Die Fuge wird dann am besten mit einem Holzbrettchen mindestens 1,5 cm tief und flankensauber ausgekratzt 6. Vor der Verfugung – meist nach Erstellen eines Abschnitts oder der Gesamtfläche – ist die Fuge zu säubern 7 und gründlich vorzunässen. Abschließend lässt sich der Fugenmörtel M 5 bzw. MG IIa mit einer Fugenkelle hohlraumfrei einpressen 8.

5

Andrücken mittels Schlauchstück

6

Auskratzen der Fugen mittels Holzbrettchen

7

Abschließendes Säubern der Fugen

8

Bewertung Fugenquerschnitte

Praxistipp

Hinweis
Verblendmauerwerk darf entsprechend DIN EN 1996 und zu-gehörigen nationalen Anhängen bei zweischaligem Mauerwerk bis zu einer Dicke von 105 mm ausschließlich mit Fugenglattstrich hergestellt werden.

Baubuch 2018/2019 – 5. Auflage

Downloads

Baubuch Kapitel 3 – Wandbaustoffe

Baubuch Kapitel 3.5 – Produkte und Verarbeitung Silka Kalksandstein

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