Umweltschonender Produktionsprozess

Trotz weitreichender Rohstoffvorkommen achtet Xella Deutschland auf einen sparsamen und umweltbewussten Umgang mit Ressourcen und verwendet nur 1 m3 Rohstoff für etwa 5 m3 Ytong. Zudem werden Ytong Porenbeton und Silka Kalksandstein in Steinhärtekesseln (Autoklaven) bei moderaten Temperaturen von 190 °C gehärtet. Der hierfür produzierte Dampf lässt sich direkt von Autoklav zu Autoklav weiterleiten oder in Dampfspeichern zwischenlagern und bei Bedarf jederzeit abrufen, wodurch eine problemlose Mehrfachverwendung des Dampfes möglich ist. Die anfallende Abwärme aus den Autoklaven erwärmt über Wärmetauscher zusätzlich das Prozesswasser – ein Gesamtprozedere, das Energie spart und Abwasser vermeidet. Reicht das Energieniveau wiederum nicht mehr für die Produktion aus, lässt sich die Abwärme zum Heizen nutzen – ein Prozess, mit dem Xella Deutschland jährlich rund 3,0 Mio. kWh Primärenergie einspart. Eine Energiemenge, mit der man nicht nur 100 Einfamilienhäuser ein Jahr lang beheizen könnte, sondern gleichzeitig auch rund 600 t CO2-Ausstoß vermeiden kann.

Für die Produktion von Ytong und Silka benötigen wir auch Wasser, gehen aber im Wissen um die begrenzte Ressource äußerst verantwortungsvoll mit dem wertvollen Fluidum um: So stammt das bei der Porenbetonproduktion benötigte Wasser überwiegend aus werkseigenen Brunnenanlagen und wird nicht nur zum Anmischen der Rohstoffe, sondern auch zur Dampferzeugung für die Dampfdruckhärtung verwendet. Dabei schlägt sich ein Großteil davon als Kondensat nieder, das in den Mischer zurückfließt – eine Produktionstechnologie, mit der wir das Kondensat zu 100% zurückgewinnen und wiederverwerten können. Darüber hinaus setzen wir Kondenswasser in den Sanitäranlagen und überall dort ein, wo Brunnenwasser verwendet werden darf. Selbst Regen-, Grund- und Kluftwasser aus den Steinbrüchen fließt buchstäblich in die Produktion oder in die Waschprozesse ein. Und auch das Kühlwasser für die Sägen wird immer wieder verwendet. So funktioniert Wasserrecycling in Perfektion.

Porenbeton- und Kalksandsteinwerke sind grundsätzlich so konstruiert, dass sämtliche Produktionsabfälle wiederverwendet werden können: Reste im laufenden Produktionsbetrieb (wie Abschnitte im Bereich der Formgebung) werden wieder in den Anmischprozess gegeben. Bereits gehärteter Porenbeton-Produktionsausschuss wird zu Granulat (z.B. Katzenstreu) verarbeitet oder gelangt zerkleinert zurück in den Mischer.

Zudem legen wir besonderen Wert darauf, dass sich unsere Produktionsstandorte in der Nähe der eigentlichen Rohstoffvorkommen befinden und auch für unsere Kunden gut erreichbar sind. Die Produktion erfolgt also lokal, um Transportwege möglichst kurz und die damit einhergehende Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten – das verschafft unseren Kunden auch logistische Vorteile.

In Deutschland profitieren wir von sehr guten – auch gesetzlichen – Rahmenbedingungen, die nachhaltiges Handeln ermöglichen und zugleich fordern, sodass wir stets im Einklang mit den neuesten Gesetzen und Verordnungen agieren. An den Produktionsstätten handeln wir vorbildlich, umweltbewusst und nachhaltig. Und: Viele Produktionsorte sind zugleich Schulungsstandorte, an denen Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeiter und Kunden stattfinden.

Kontaktieren Sie uns

Weitere Informationen gibt:

Unsere technische Bauberatung

Unsere Bauberater sind Baustoffexperten sowie zertifizierte Energiefachberater und unterstützen Sie bei Ihrer täglichen Arbeit.

Telefon: 0800 5235665 (Freecall)

 

Hier finden Sie den Bauberater Ihrer Region