Umwelt-Produktdeklarationen

Die Umwelt-Produktdeklarationen (englisch: Environmental Product Declarations, EPD) bilden die Grundlage einer Gebäudebewertung nach ökologischen Standards. Für Bauherren, Eigentümer, Nutzer und Investoren sind sie von besonderer Bedeutung, weil zertifizierte Gebäude und ihre Baustoffe einen wesentlichen Baustein für ökologisches und somit nachhaltiges Handeln darstellen und gerade deswegen im europäischen Fokus stehen. Aktuell findet daher auf europäischer Ebene ein Normungsprojekt statt, das sich mit der „Nachhaltigkeit von Bauwerken“ auseinandersetzt. Kern dieses Projekts sind die Umwelt-Produktdeklarationen, die auf den bestehenden ISO-Normen aufbauen und somit relevante Umwelteigenschaften vergleichbar darstellen. So beschäftigen sich die EPD mit dem gesamten Herstellungsprozess eines Baustoffs und fordern damit auch eine präzise Dokumentation über die bei der Herstellung benötigten Ressourcen und die an unsere Umwelt abgegebenen Emissionsmengen. Und auch Auswirkungen auf den Treibhauseffekt, die Ozonschicht oder die Smogbildung sind Teil der Analyse, denn nur eine umfassende Betrachtung des Herstellungs prozesses lässt eine umfassende Baustoffbewertung zu. Erst danach ist es möglich, die für jeden Baustoff erstellten Ökobilanzen zusammenzufassen, um damit eine ökologische Bewertung des Gesamtgebäudes vorzunehmen. Hinzu kommt eine Lebenszyklusbetrachtung bestehend aus folgenden Phasen:

  • Produktionsphase
  • Erstellungs-/Bauphase
  • Nutzungsphase
  • Umnutzung/Umbau
  • Abriss und Entsorgung

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