Ökobilanz

Um die Ökologie und Nachhaltigkeit von Produkten zu beurteilen – ohne einseitige Rückschlüsse zu ziehen –, muss ihr gesamter Lebensweg betrachtet werden. Nehmen wir ein alltägliches Beispiel: Ein energiesparend hergestellter Kühlschrank (Gerät 1) verzeichnet eine positive Umweltbilanz, da seine Produktion ressourcenschonend erfolgte und damit auch der CO2-Ausstoß für die Bereitstellung und Produktionsenergie gering ist. Ein anderer Kühlschrank (Gerät 2) ist bei gleichem Kälteaggregat stärker isoliert und beansprucht daher während der Herstellung mehr Ressourcen. Sind beide Geräte in Gebrauch, benötigt Kühlschrank 1 jedoch mehr Energie zum Kühlen, wohingegen Gerät 2 aufgrund besserer Isolation und damit geringerer Kälteabstrahlung deutlich weniger Energie verbraucht und damit in der Gebrauchsphase deutlich günstiger ist. Bei einer Nutzungsdauer von 15 Jahren schneidet Kühlschrank 2 bei der Betrachtung der Mehrverbräuche schlichtweg besser ab und ist damit günstiger für die Umwelt.

Diesen Einfluss auf die Ökologie, den elektrische Geräte über ihren gesamten Lebensweg verzeichnen, kann man berechnen bzw. bilanzieren und letztlich in einer Ökobilanz zusammenfassen. Sie berücksichtigt alle Umwelteinflüsse von der Rohmaterialgewinnung über die Produktion und Nutzung bis zur Entsorgung. Der Fachmann spricht an dieser Stelle von „cradle to grave“ (von der Wiege bis zur Bahre) und damit vom ganzheitlichen Vorgehen, um den tatsächlichen Einfluss eines Gebrauchsguts erfassen zu können. Ist ein Gut also sehr lange in Gebrauch, wirkt sich auch das positiv auf seine Ökobilanz aus, weil erst spät nachproduziert werden muss. Ist es zudem einer breiten Öffentlichkeit möglich, das Produkt zu erwerben und sinnvoll zu gebrauchen, ist auch die soziale Komponente erfüllt.

Ytong und Silka weisen eine ausgezeichnete Ökobilanz auf. Neben dem schonenden Abbau biologischer Rohstoffe und der umweltbewussten Herstellung zeichnen sich unsere Baustoffe aufgrund ihrer Massivität durch hohe Langlebigkeit aus – ein Ytong oder Silka Haus wird schließlich für Generationen gebaut. Aber nicht nur die Baustoffe sind ökologisch und nachhaltig, sondern auch ihre Funktion. Denn gut gedämmte Silka Kalksandsteinhäuser oder Bauten aus Ytong Porenbeton tragen schließlich dazu bei, das Energieressourcen – und damit die Umwelt – generell geschont werden.

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