Wirksamer Schall-und Strahlenschutz

Dank seiner Porenstruktur verfügt Ytong über eine hohe „innere Dämpfung“. Schalltechnisch sauber geplant und ausgeführt, bietet ein Ytong Haus wirksamen Schallschutz gegen Außenlärm. Tabelle 3 zeigt, dass die Anforderungen der DIN 4109 an den Lärmpegelbereich III mit einer Ytong Außenwand erfüllt werden. So können Einfamilienhäuser aus Porenbeton auch an viel befahrenen Straßen gebaut werden, ohne dass Bewohner Geräuschbelästigungen ausgesetzt sind.

Wer es innerhalb des Hauses besonders leise mag, baut Innenwände aus Kalksandstein. Die hohe Rohdichte der Steine bietet neben der enormen Tragfähigkeit auch exzellenten Schallschutz. Für Letzteren ist und bleibt Masse die Grundlage. Durch das breite Angebot an Steinen mit verschiedenen Rohdichten kann hier individuell das Schallschutzniveau von Wohngebäuden festgelegt werden. Das Thema Schallschutz sollte bereits in der Bauplanung intensiv beleuchtet werden, denn guter Schallschutz ist kaum nachrüstbar. Wer im Vorfeld schlecht plant, kann dieses Manko im Nachhinein also nicht mehr optimal ausgleichen.

Tabelle 3: Schallschutz vor Außenlärm (Lärmpegelbereich III) am Beispiel eines Zimmers im EG, 5 x 4 m, mit Fenster und Rollladenkasten

Darüber hinaus bieten Ytong und Silka aufgrund ihrer Masse hervorragenden Schutz gegen elektromagnetische Strahlungen – ein Plus für Häuser, die in der Nähe von Strom- oder Funkmasten errichtet werden. Auch die Baustoffe selbst enthalten nur geringe radioaktive Bestandteile. Mineralische Grundstoffe wie Sand und Kalk weisen nur geringste Mengen an radioaktiven Bestandteilen auf. Damit haben auch Silka und Ytong eine nur geringe natürliche Radioaktivität und sind aus radiologischer Sicht unbedenklich. Das Bundesamt für Strahlenschutz belegte mit 2008 durchgeführten Messungen, dass Ytong und Silka zu den Baustoffen mit den geringsten überhaupt gemessenen Aktivitäten zählen (Abbildung 2). Dabei wird die Konzentration an radioaktiven Substanzen in 1 kg Baustoff nach der Summenformel bewertet: Der berechnete Wert aus den mittleren spezifischen Aktivitäten der natürlichen Radionuklide beträgt für Ytong 0,11 – ein Neuntel des zulässigen Grenzwertes von 1,0. Das Gleiche gilt für Silka. Neben der natürlichen radioaktiven Strahlung entsteht beim Zerfall radioaktiver Elemente das kurzlebige radioaktive Gas Radon, das dem Menschen in höheren Konzentrationen schaden kann. Die Radonbelastung in einem Ytong oder Silka Haus hingegen liegt bei unbelastetem Untergrund und normaler Nutzung erwartungsgemäß weit unter dem von der Strahlenschutzkommission empfohlenen Schwellenwert. Somit sind Ytong Porenbeton und Silka Kalksandstein aufgrund ihrer geringen radioaktiven Emissionen ein Garant für Wohngesundheit – erst recht im Vergleich mit anderen Baustoffen, die über höhere Freisetzungsraten verfügen können.

Abb. 2: Radionuklidkonzentration Radon (226Ra)

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